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Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Strong in Hope". Beate Winkler ist Künstlerin, Autorin und hat über viele Jahre die jetzige Grundrechtsagentur der EU geleitet "Innehalten. Hoffen. Staunen über Möglichkeiten, die mit Leben verbunden sind. All das bedeutet für mich auch Advent", stellt die Künstlerin und Autorin Beate Winkler fest. Der Advent sei für sie aber auch eine Zeit, Halt zu machen und das Leben zu betrachten. In ihren "Gedanken für den Tag" möchte sie "Erfahrungen und Sichtweisen teilen, Einsichten und Hoffnungen, die sich aus Perspektivenwechsel, Innehalten, Dialog und anderen zu wenig wahrgenommenen Ressourcen ergeben". Winkler macht sich Gedanken zur "Kunst der Möglichkeit", auf die man gerade in Zeiten von Um- und Aufbrüchen vertrauen könne. Beate Winkler ist Künstlerin, Autorin und hat über viele Jahre die jetzige Grundrechtsagentur der EU geleitet. Mit ihren Ausstellungen und Projekten setzt sie sich auch international für eine Erneuerung der Visionen für die Gesellschaft ein, in der Kunst und Dialog verbunden sind - und im Zentrum stehen.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Wolfgang Schlag. Heimatklänge und nötige Brüche. In den sechziger Jahren erschienen bei einem renommierten US-amerikanischen Plattenlabel Tanzanleitungen für österreichische Volksmusiktänze. Und auch die "Volksmusikgruppe des Wiener Landfunks" schickte musikalische Grüße über den Atlantik. Zu Mozarts und Haydns Zeiten reiste man sanfter und war doch als Musiker auch Botschafter seines Landes. Viele Komponisten verstanden sich aber eher als Internationalisten jenseits regional verortbarer Klänge, wohltuend weltoffen. Wenngleich so ein oberösterreichischer Landler (Ländler) und seine tänzerischen Lücken gern ihren Platz in unserem Mentalitätsgebäude haben.

08.55 Uhr
Heimspiel

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

Brüchige Gletscherehe Die Zusammenlegung der beiden Tiroler Skigebiete Ötztal und Pitztal Feature von Ilse Huber Noch ist es nicht soweit. Die beiden Tiroler Gletscherskigebiete Ötztal und Pitztal sind voneinander unabhängig zu erleben. Doch geht es nach den Betreibern der Bergbahnen Sölden und der Pitztaler Gletscherbahn, soll eine Verbindung hergestellt werden. Skifahren soll dann grenzenlos sein. Die Projektbetreiber erhoffen sich durch die Erweiterung eine "schneesichere" Ausdehnung der Wintersaison. Die touristische Infrastruktur soll ausgebaut und der Komfort auf die Spitze getrieben werden: Ein dreistöckiges Seilbahnzentrum samt Restaurants und Bars, ein befahrbarer Tunnel sowie ein Speicherteich plus Beschneiungsanlage sind geplant. Veranschlagte Kosten: knapp 132 Millionen Euro.Die Bevölkerung ist gespalten. Neue Arbeitsplätze, wirtschaftliche Stabilität, weniger Abwanderung erwarten sich die einen: Im Pitztal etwa ist die Hotellerie- und Tourismuswirtschaft der größte Arbeitgeber. Einen massiven Eingriff in die hochalpine Landschaft befürchten die anderen: Die Alpin- und Naturschutzvereine haben sich gegen das Projekt zusammenschlossen. Vor dem Hintergrund der global steigenden Temperaturen, die den Schnee früher als erwartet zum Schmelzen bringen, sei dieses Vorhaben höchst fragwürdig, so ihre Argumentation. Dann kommt Corona - und mit der Pandemie andere Voraussetzungen für den Skitourismus. Angesagt sind Abstand halten, Maskenpflicht und Sicherheitsregeln fürs Apres-Ski. Was bedeuten diese Veränderungen für das umstrittene Gletscher-Großprojekt? Eine Recherche von Ilse Huber. Redaktion: Eva Roither

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem Studio des Funkhauses Wien. Gast: Aliosha Biz. Präsentation: Albert Hosp Er gibt im Stadttheater Baden den Fiddler in "Anatevka" und hatte für das Festival "Klezmore" 2020 ein neues Programm konzipiert. Der "Musiker des Jahres 2005" verbindet Virtuosität mit Einfühlsamkeit, improvisiert und schreibt eigene Stücke. Er spielt im Russian Gentlemen Club und bei den Wiener Theatermusikern (in Elisabeth Kulmans Programm "La femme c´est moi"), er hat mit Krzysztof Dobrek und Maria Bill, Roland Neuwirth und Russkaja, DelaDap! u.v.a. brilliert: Aliosha Biz, der als 19-jähriger von Moskau nach Wien kam, gehört seit den späten 1980er Jahren zu den spannendsten Geigern der freien Szene in Österreich. Knapp vor seinem 50. Geburtstag ist der Vielseitige im "Ö1 Klassik-Treffpunkt" zu Gast bei Albert Hosp.

11.35 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Musik, die man sich nicht mehr zu wünschen traut, Teil 3. Tabuzone heißt diese Ausgabe von le week-end, weil wir auch heute wieder Musik spielen, die gewissermaßen wegen übergroßen Erfolges tabuisiert ist. Wer traut sich schon noch, "Für Elise" von Beethoven und "Yesterday" von den Beatles, respektive von Paul McCartney, zu spielen. Wir tun das heute, weil sich erstens auch gerade von solchen Stücken Interpretationen finden lassen, die plötzlich wieder Gänsehaut entstehen lassen, und weil zweitens das Wünschen gerade auch von Dingen, die man sich beinahe schon gar nicht mehr zu wünschen traut, im Advent Tradition hat und darüber hinaus via oe1.orf.at/lichtinsdunkel einem guten Zweck dient. Heute in Ö1 bis zwei le week-end: Eine Reise durch eine einzige, große Tabuzone: Jene Musik also, die man sich nicht mehr zu wünschen und zu schenken traut, weil sie jeder kennt. Oder zu kennen glaubt. Und liebt. Oder einmal geliebt hat. Oder gerne wieder lieben würde. Von einer Kleinen Nachtmusik mit viel Smoke on the Water und einmal Take Five zu Beethovens verehrter Elise. Die musikwissenschaftliche Forschung ist sich da übrigens nicht ganz sicher, welcher Dame genau Ludwig van Beethoven dieses musikalische Liebesgedicht zugedacht hatte, aber Pianist Anatol Ugorski überreicht es jedenfalls in aller Zärtlichkeit. Was dem Klavier die Elise - oder, schlimmer, der Flohwalzer - ist, das ist der Gitarre wohl das Eingangsriff eines Deep Purple Klassikers. Dabei gehört "Smoke on the Water" zur raren Spezies eines selbstreferentiellen Pop-Song. Es erzählt nämlich die Entstehungsgeschichte des 1972 aufgenommen Deep Purple Albums "Machine Head", auf dem auch "Smoke on the Water" erstmals veröffentlicht wurde. Man befindet sich am Genfer See, so der Songtext, Frank Zappa und die Mothers of Invention gaben ein Konzert im Kasino, aber im Laufe des Konzerts brach ein Feuer aus und das als Studio vorgesehene Kasino brannte nieder. Daher also "Smoke on the Water" und "Fire in the Sky". Aber dann erzählt der Text auch noch, wie man sich um ein Ersatzlokal für die geplanten Aufnahmesessions mühen musste, um schlussendlich im heruntergekommenen und leerstehenden Grand Hotel zu landen. Ironie der Geschichte: Ausgerechnet "Smoke on the Water" ist der einzige Song des Albums, der nicht dort aufgenommen, sondern erst später nachgereicht wurde. Es eröffnet natürlich Ritchie Blackmore mit der E-Gitarre, bald sekundiert von Jon Lord an der Hammond-Orgel. Ian Paice gesellt sich mit seinem Schlagzeug dazu, schließlich setzt Roger Glover mit dem Bass ein und irgendwann beginnt Ian Gillan zu singen. Smoke on the Water. Klassischer Kandidat für diese Kategorie von Musik: Der erste Satz von Mozarts sogenannter Kleinen Nachtmusik. Die Serenade, so der eigentlich passende Gattungsbegriff, wurde von Mozart - und daher auch der umgangssprachliche Titel - mit folgenden Worten ins eigene Werkverzeichnis eingetragen: "Eine kleine Nachtmusik, bestehend in einem Allegro. Menuett und Trio. Romance. Menuett und Trio, und Finale.-2 violini, viola e bassi." Die Aufführungspraxis der vergangenen Jahrzehnte brachte es mit sich, dass meist mehr als die erwähnten vier bis fünf Musiker spielen, hier aber eine Annäherung ans Original. Das britische "Salomon Quartet", verstärkt durch den bei uns eher als Free Jazz Bassisten bekannten Barry Guy. Auch wenn er vor nicht allzu langer Zeit grandiose musikprotokoll-Konzerte mit dem österreichischen Jazzbasskollegen Peter Herbert ebenso wie mit seinem Landsmann Henry Purcell hingelegt hat. Eine kleine mittägliche Nachtmusik.

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

Niavarani liest Nestroy Michael Niavaranis erste Liebe heißt Nestroy. Nestroy ist der Autor, der ihn zum Theater und auf die Bühne gebracht hat. Nestroy ist seit jeher sein Ratgeber in allen Lebenslagen. Anfang Dezember hat Niavarani unter dem Titel "Es glaubt kein Mensch, was ein jeder Mensch glaubt, was er für ein Mensch ist" ein Buch mit CD über Johann Nestroy herausgebracht. Im Hörspieltermin von Ö1 erzählt Niavarani von seinem ganz persönlichen Nestroy: Welche Texte ihn wann begleitet haben, woher er seine Inspiration holt und warum Nestroy heute noch so aktuell ist. Er liest, spielt und kommentiert "seinen" Nestroy: "Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich habe mich noch selten getäuscht" (Johann Nestroy, 1801 - 1862). Die Ton- und Bildaufnahmen zu dieser Spezialausgabe des Ö1 Hörspiels fanden im ORF-Funkhaus statt ( und [www.globe.wien|globe.wien]).

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Der Jazzkomponist im Geiste Johann Sebastian Bachs - zum 100. Geburtstag von Dave Brubeck. 1978 komponierte der Jazz-Pianist Dave Brubeck im Auftrag der American Lutheran Church Women ein Oratorium in drei Teilen. Neben dem für Brubeck typischen Klangkörper des traditionellen Jazz-Quartetts erweiterte er hier seine klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten durch Sopran- und Baritonsolo, Chor und ein Symphonieorchester. "Der geliebte Sohn" (The beloved son") wurde aus Anlass einer nationalen Tagung in Minneapolis, Minnesota, uraufgeführt. Der Text stammt aus der Bibel, ergänzt mit Lyrik von Herbert Brokering (1926 - 2009). Das Libretto wurde von Iola Brubeck adaptiert, ehe Dave Brubeck daraus ein 40-minütiges dreiteiliges Werk schuf. "Apropos Klassik" widmet die Sendung dieser künstlerischen Facette von Dave Brubeck, dessen Geburtstag sich am 6. Dezember zum 100. Mal jährt.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal stellt vor

Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Präsentation: Peter Waldenberger

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Tao - aus den Religionen der Welt

"Mein Tempel, meine Kirche, mein Gotteshaus". Lena Göbl hat fünf junge Menschen in ihrer "religiösen Heimat" besucht Buddhistische Klöster, Hindu-Tempel, Kirchen, Synagogen oder Moscheen: All diese Orte können für gläubige Menschen eine spirituelle Heimat sein. Auch junge Gläubige fühlen sich in ihren "Gotteshäusern" geborgen, tanken dort Energie für den Alltag oder nutzen den Ort einfach nur für das regelmäßige Gebet. Lena Göbl hat fünf junge Menschen in ihrer "religiösen Heimat" besucht: eine Jüdin in Graz, einen Muslim in Saalfelden, eine Christin in Wien, einen Hindu in Traiskirchen und eine Buddhistin im oberösterreichischen Almtal. Sie erzählen, wie es ist, in Österreich den eigenen Glauben aktiv zu leben, und welche Probleme auftauchen können, was es bedeutet, sich geborgen zu fühlen, egal in welcher Synagoge/Kirche/Moschee beispielsweise gebetet wird, und über die Besonderheit des hinduistischen Tempels in Traiskirchen. Die Religion kann der Kompass im Leben sein und trotzdem immer wieder zu Konflikten führen. Eine Sendung im Rahmen des Ö1-Jahresschwerpunkts "Reparatur der Zukunft".

19.30 Uhr
Ferdinando Paër: "Leonora ossia L'amor conjugale"

Mit Eleonora Bellocci (Leonora), Paolo Fanale (Florestano), Renato Girolami (Rocco), Marie Lys (Marcellina), Luigi De Donato (Gioachino), Carlo Allemano (Don Pizzarro), Kresimir Spicer (Don Fernando) u.a. Innsbrucker Festwochenorchester; Dirigent: Alessandro De Marchi (aufgenommen im August 2020 im Tiroler Landestheater im Rahmen der "Innsbrucker Festwochen der Alten Musik"). Präsentation: Chris Tina Tengel

22.20 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

"herzkranzverflechtung". Von Semier Insayif. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser

23.15 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

Geschichtenerzähler am Klavier: Martin Listabarth. Das Dave Brubeck Quartett 1963 in der New Yorker Carnegie Hall "Short Stories" hat der 29-jährige Wiener Pianist Martin Listabarth sein Debüt genannt. In diesem erzählt er, allein am Klavier, klingende Geschichten der persönlichen, autobiografischen Art: Etwa über die Trafikantin in Wien-Favoriten, die seine Großmutter war; über einen als Nachtwächter verkleideten Stadtführer in Lindau am Bodensee; und über imaginäre Ozean-Fahrten auf der "Cap San Diego", damals im Kinderzimmer. Andreas Felber bittet Martin Listabarth, der im Rahmen der Operncamps der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen auch als Korrepetitor tätig ist, zum Gespräch. Zweiter wichtiger Jazznacht-Programmpunkt ist die Musik des legendären kalifornischen Pianisten Dave Brubeck, der am 6. Dezember 100 Jahre alt geworden wäre: Serviert wird u. a. das Konzert des Brubeck-Quartetts vom 22. Februar 1963 in der New Yorker Carnegie Hall, eine der inspiriertesten Performances in der Geschichte der berühmten Combo mit Altsaxofonist Paul Desmond. Gestaltung: Andreas Felber

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Geschichtenerzähler am Klavier: Martin Listabarth. Das Dave Brubeck Quartett 1963 in der New Yorker Carnegie Hall; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten "Short Stories" hat der 29-jährige Wiener Pianist Martin Listabarth sein Debüt genannt. In diesem erzählt er, allein am Klavier, klingende Geschichten der persönlichen, autobiografischen Art: Etwa über die Trafikantin in Wien-Favoriten, die seine Großmutter war; über einen als Nachtwächter verkleideten Stadtführer in Lindau am Bodensee; und über imaginäre Ozean-Fahrten auf der "Cap San Diego", damals im Kinderzimmer. Andreas Felber bittet Martin Listabarth, der im Rahmen der Operncamps der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen auch als Korrepetitor tätig ist, zum Gespräch. Zweiter wichtiger Jazznacht-Programmpunkt ist die Musik des legendären kalifornischen Pianisten Dave Brubeck, der am 6. Dezember 100 Jahre alt geworden wäre: Serviert wird u. a. das Konzert des Brubeck-Quartetts vom 22. Februar 1963 in der New Yorker Carnegie Hall, eine der inspiriertesten Performances in der Geschichte der berühmten Combo mit Altsaxofonist Paul Desmond. Gestaltung: Andreas Felber